SUBOTRON/WKW pro games global: Bye bye Konsole, hello Free-to-Play? Aktuelle Trends in der Games-Branche
Veranstaltungsreihe zur Praxis von digitalen Spielen 2012
im MuseumsQuartier / quartier 21 / Raum D, 1070 Wien
Donnerstag 06.September 12, 19:00
SUBOTRON/WKW pro games global: Bye bye Konsole, hello Free-to-Play? Aktuelle Trends in der Games-Branche
Jan-Michel Saaksmeier
Executive Producer bei Bigpoint GmbH, Hamburg
The circle of (product) life – Wie erweitere ich den Lebenszyklus meines F2P Casual Games?
Der Online-Gaming-Markt ist im Wandel und die Anforderungen an die Produkte steigen: Content ist immer noch „King“, aber die Fähigkeit eine hohe Spieleranzahl im eigenen Produkt zu halten ist kritisch für jedes Unternehmen der Branche. Viele Online Casual Games werden trotz starker Anfangszahlen nie kommerziell erfolgreich. Die Statistiken zeigen das typische Spiellebenszyklen schon in wenigen Wochen durchlaufen werden und die Spieler somit viel zu schnell das Produkt verlassen. Gründe dafür sind vielfältig. Im Gegensatz dazu halten klassische „Core“ Spiele im online Segment ihre Spieler für viele Monate (oder sogar Jahre).
Wie gelingt es diese Eigenschaft der „Core“ Games auf ihre „Casual“ Gegenstücke zu übertragen und somit einen langen und stabilen Lebenszyklus im eigenen Produkt aufzubauen. Von der Optimierung direkt nach der Veröffentlichung, über den Vertrieb in der Wachstumsphase bis hin zu „Hands On“ Design Beispielen wird Jan-Michel Saaksmeier die Möglichkeiten und Herausforderungen skizzieren, die sich in der Entwicklung von qualitativen Onlinespielen für einen Massenmarkt ergeben und wie man Spieler über Jahre im Spiel hält (und vielleicht darüber hinaus).
Jan-Michel Saaksmeier ist als Executive Producer bei Bigpoint GmbH verantwortlich für Produktion, Game Design und Virtual Economy in allen neuen Spielen. Die deutsche Firma ist einer der größten Browserspiel-Hersteller der Welt und hat etwa 230 Millionen registrierte Spieler. Bigpoint hat über 800 Mitarbeiter mit Büros in Hamburg, Berlin, Malta, San Francisco und Sao Paulo. Der Experte wird die Möglichkeiten und Herausforderungen skizzieren, die sich in der Entwicklung von qualitativen Onlinespielen für einen Massenmarkt ergeben und erklären wie man Spieler über Jahre im Spiel hält.
Harald Riegler
Co-Founder & CEO bei Sproing GmbH
100 Technologien für 100 Plattformen
Wir alle erinnern uns an die Zeiten, in denen wir Spiele nur für eine handvoll Konsolen und PC entwickeln mussten. Heutzutage sind Mobile- und Online-Gaming jedoch in dutzende Technologien für jede Menge unterschiedliche Plattformen aufgeteilt, während sich der Markt bereits zu sättigen beginnt. In einer solchen Situation wird die Qualitäts-Produktion zunehmend entscheidender und die Industrie steht einem wesentlichen Problem – oder sagen wir Herausforderung – gegenüber.
Wir sind ständig mit neuen Theorien und Vorhersagen konfrontiert, welche Plattform sich gegenüber den anderen durchsetzen wird. Die Anzahl an Browsern, Plattformen, Technologien, Programmiersprachen, sowie mobiler Endgeräte und der konstante Wettbewerb innerhalb dieser Märkte machen es unmöglich, sich in einer einheitlichen Entwicklungsumgebung zu bewegen, wie es bei Konsolen der Fall war. Auf der anderen Seite werden die erhöhten Investitionen für konkurrenzfähige Titel zu einem höheren Druck auf die Plattformen und die Technologiekonsolidierung führen. Es ist also wichtig, einen Schlachtplan für die getroffenen Entscheidungen für neue Spiele in der Hand zu haben.
Sproing findet seinen eigenen Weg durch diese komplexe Umgebung und erforscht ständig neue Territorien und Technologien für seine neuen Spiele. Harald Riegler, Co-Gründer und CEO von Sproing, wird seine Erfahrungen zu diesem Thema mit euch teilen. Er wird über seine persönliche Vision und die Herausforderungen in der Zukunft der „100 Technologien für 100 Plattformen“ sprechen und verschiedene Lösungen, die für unterschiedliche neue Spiele bei Sproing angewandt werden, präsentieren.
SPECIAL: Broken Rules berichten von der PAX
Moderation: Robert Glashüttner (ORF/FM4)
Unterstützt durch www.creativespace.at – Die Kreativplattform der Wirtschaftskammer Wien






