GAMES Kunst und Politik der Spiele

GAMES Kunst und Politik der Spiele
Ausstellung und Veranstaltungsserie
28. Mai - 6. Juli 2008, project space karlsplatz
tägl. 16.00 - 22.00, Eintritt frei
Eröffnung Di. 27. Mai 2008, 19.00
KUNSTHALLE WIEN, project space karlsplatz
Begrüßung und Einleitung: Gerald Matt (Kunsthalle Wien), Gerald Bast (Universität für angewandte Kunst Wien)
Zur Ausstellung: Mathias Fuchs (University of Salford, Manchester)
Eröffnungskonzert: Herbert Weixelbaum + Elvira Fujii (Wien), Game Boy Music
Club (GBMC).
Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Jake & Dinos Chapman (UK), Künstlergruppe //////////fur//// (D), Carsten Höller (D), Margarete Jahrmann (A / CH), Max Moswitzer (A), Eastwood-Real Time Strategy Group (SRB), Liddy Scheffknecht (A), Jakob Scheid (A), Paul Sermon (UK), Tatia Skhirtladze (A / NL), Axel Stockburger (A), Patrick Wiesner (FL), Erwin Wurm (A).
Wir machen den Shop im Juni zur Aussenstelle und zum nachmittäglichen Treffpunkt für die BesucherInnen :
Mi. 28. Mai - So. 6. Juli
Ausstellung und Gespräch: Computerspielgeschichte zum Begreifen
SUBOTRON, Museumsquartier, Quartier 21, Electric Avenue.
In einer Parallelausstellung zu “Games” stellt Subotron Konsolen und handhelds von der ersten bis zur aktuellen Generation zum Kennenlernen und zum Wiederentdecken zur Verfügung und bietet Informationen zur digitalen Spielgeschichte.
Mi. - Sa. 13.00 - 18.00
Die Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe „GAMES“ der Kunsthalle Wien und der Universität für angewandte Kunst Wien handelt von der Politik und Gegenwart des Spiels. In ihren Spielen stellt sich Gesellschaft dar, zugleich sind Spiele in ihren Regeln, ihrem Design und den Erzählungen, die sie erzeugen, Zerr- und Wunschspiegel der Gesellschaft.
Heute sind interaktive PC-Spiele, Online-Games und Internet-Rollenspiele Leitmedium der aktuellen Jugendkultur und der ökonomisch bedeutendste Teil der globalisierten Unterhaltungs- und Kulturindustrie. Ihr Umsatz übersteigt jenen der Filmindustrie, allein beim Rollenspiel „World of Warcraft“ haben sich im deutschsprachigen Raum im Vorjahr mehrere hunderttausend Spieler beim amerikanischen Hersteller angemeldet, in Plattformen wie „Second Life“ gestalten und bewegen sich täglich zehntausende Spieler durch die virtuelle Welt. Mit Glücksspielen und Wetten werden jährlich Beträge von mehreren hundert Milliarden Euro umgesetzt (das heißt auch: dass diese Summe jedes Jahr verspielt wird). Durch ihre enorme soziale und ökonomische Bedeutung sind Spiele die bislang unterschätzte Arena gesellschaftspolitischer und ästhetischer Konflikte - in den Formen ihrer Motivik, ihrer Architektur und ihrer vielgestaltigen Verwendung: Wer spielt und mit wem wird gespielt? Wer gewinnt und wer verliert? Und vor allem: Wer bestimmt die Regeln der Spiele?
Die Veranstaltungsreihe und Ausstellung „GAMES. Kunst und Politik der Spiele“ untersucht das Konzept Spiel in seiner Beziehung zur Kultur, Technologie und Politik der Gegenwart und betrachtet interaktive Spiele als Medium der Gegenwartskunst. Die Präsenz des Spiels wird dabei anhand aktueller Positionen von Künstlern entlang von mehreren Erzählsträngen darstellt und diskutiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen nach Ökonomie, Gewalt und Ästhetik der Spiele.



[…] spiele > Der “Kompaß” hält mich für George W. Bush (wenigstens annähernd.) Was ja auch das Ziel der Übung (Ihrerseits) war Lassen Sie doch mal Ihr “Alter Ego” den Test machen, _das_ Ergebnis könnte weit überraschender sein *eg* > Solche Spielereien sind aber wenig aussagekräftig. Vor allem sollte > man sich fragen, welche politische Sichtweise der Autor mit seiner > Wahl eines zweidimensionalen politischen Koordinatensystems > ausdrücken möchte. Es sind noch viele andere mögliche Achsen denkbar (z. B. Umweltschutz, Krieg und Frieden). Ich denke aber, dass die Autoren des PC zwei besonders relevante Kriterien ausgewählt haben und das Ergebnis somit recht praxisrelevant ist. > Diese verlustbehaftete Abbildung wird nämlich manche politischen > Unterschiede übermäßig verstärken und andere wiederum völlig unter > den Tisch fallen lassen. Welche z. B. ? Warum und für wen wäre das ein Nachteil ? > Auf jeden Fall wird durch diese wissenschaftliche Arbeit der > Rahmen des Denkbaren deutlich sichtbar mit Wimpeln abgesteckt. Sagen wir mal, es werden deutlich sichtbare Wimpel im real existierenden Spektrum gesetzt, die das eine oder andere verdeutlichen. You can leave a comment, or trackback from your own site. RSS 2.0 […]