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Das Computerspiel und der Unsinn der Medienverwahrlosung

Die Speerspitze unserer akademischen consultants, Michael Wagner von der Donau-Uni Krems, antwortet aufgrund des vehementen Wunsches von SUBOTRON auf einen im falter 35/07 veröffentlichten Kommentar des einschlägig gefürchteten deutschen Kriminologen Christian Pfeiffer.

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Fahrenheit 451

Das Computerspiel und der Unsinn der Medienverwahrlosung

In einem kürzlich im Falter abgedruckten Kommentar des deutschen Kriminologen Christian Pfeiffer stellt dieser die Forderung auf, in Österreich und Deutschland die Gesamtschule einzuführen, um den Nachmittag der Kinder und Jugendlichen vor Computerspielen zu retten. Nun gibt es tatsächlich zahlreiche gute Gründe die für eine gemeinsame Schule der 10 bis 14-jährigen sprechen können, die Errettung unserer Jugend vor übermäßigem Medienkonsum gehört jedoch nicht dazu. Dies schon alleine deshalb da es keinen wie auch immer gearteten Zusammenhang zwischen der Intensität der Mediennutzung und dem Schulsystem gibt.

Gerade die von Pfeiffer oft zitierte PISA Studie hat uns nämlich gezeigt, dass jene Länder deren Bildungssysteme als besonders erfolgreich betrachtet werden sich in der Regel auch dadurch auszeichnen, dass Jugendliche Computerspiele besonders intensiv nutzen. Neben dem skandinavischen Raum lässt sich dies insbesondere in Südkorea, einem Land in dem Computerspielen als offizielle Sportart anerkannt ist, beobachten. Will man also polemisch argumentieren, so kann man die Pfeiffersche Logik sogar umkehren: bessere Bildung nicht durch weniger sondern durch mehr Computerspiele!

Ein Hauptproblem in der Argumentation von Christian Pfeiffer liegt in der leider zu oft etwas fragwürdigen wissenschaftlichen Untermauerung seiner Forschungsergebnisse. Wenn Burschen von ihren Lehrern und Lehrerinnen schlechtere Schullaufbahnempfehlungen erhalten als Mädchen und gleichzeitig öfters Computerspiele spielen als Mädchen, so kann daraus eben nicht geschlossen werden, dass die Nutzung von Computerspielen zu schlechteren Schulleistungen führt. Dieser Kausalzusammenhang ist in dieser Form nicht herstellbar. Unsere Welt funktioniert nicht in dieser vereinfachten Form.

Computerspiele sind ein wesentlicher Bestandteil der gegenwärtigen Jugendkultur geworden. Sie fordern eine aktive Teilnahme und sind damit Ausdruck einer gesellschaftlichen Veränderung weg von einem passiven Medienkonsum hin zu einer aktiven, partizipativen Mediennutzung. Computerspiele werden nicht nur gespielt, sie werden über Level Editoren und Programmier Interfaces verändert, umprogrammiert und erweitert. Sie dienen als Kommunikationsplattformen von globalen Spielgemeinschaften und erzeugen eine bisher noch nicht gekannte internationale Vernetzung digitaler Jugendsubkulturen mit noch ungeahntem positivem Potential.

Man darf auch nicht den Fehler begehen, das Computerspiel als ein in sich isoliertes Medium zu betrachten. Beispielsweise dienen Computerspiele heute als Trägermedium für die Produktion von speziellen Animationsfilmen, so genannten Machinimas. Dabei werden Filmsequenzen innerhalb eines Computerspiels nachgespielt und in Echtzeit abgefilmt. Diese aus der Jugendkultur stammende Technik findet inzwischen nicht mehr nur Anwendung in Kinder- und Jugendzimmer, sondern in zunehmender Weise auch in professionellen Produktionen, insbesondere bei historischen Dokumentarfilmen.

Das Computerspiel bildet somit eine Speerspitze dessen, was man als die Demokratisierung des Medienproduktionsprozesses bezeichnet. Jugendliche haben heute mit diversen Computerspieltechnologien aber auch Internetplattformen wie YouTube und MySpace technologische Mittel zur Verfügung, um mit nahezu jeder professionellen Medienproduktion in direkte Konkurrenz zu treten. Der amerikanische Journalist Thomas L. Friedman beschreibt in seinem Buch „Die Welt ist flach“ unsere gegenwärtige Epoche als eine Zeit der Globalisierung des Individuums. Bei genauerer Betrachtung sind es jedoch insbesondere die Kinder, die sich mit Hilfe von partizipativen Medientechnologien wie dem Computerspiel globalisieren. Die meisten Erwachsenen nehmen von dieser Entwicklung keine Notiz.

Und genau hier beginnt das Problem welches uns eigentlich beschäftigen sollte. In einer flachen Welt sind neue Kompetenzen im Umgang mit den neu gewonnenen Möglichkeiten gefragt. Es wäre naiv zu glauben, dass Computerspiele keine ungewollten Effekte haben können. Gleichzeitig dürfen wir aber auch nicht aus Angst vor eventuellen negativen Konsequenzen das positive Potential dieses neuen Mediums zunichte machen. Es geht also nicht um Verbote sondern vielmehr darum, Kindern, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, jene Kompetenzen zu vermitteln die eine vernünftige Nutzung ermöglichen.

In seinem Roman „Fahrenheit 451“ beschreibt Ray Bradbury eine Welt in der das Lesen verboten wurde, um die Gesellschaft vom Denken abzuhalten und einem politischen Kalkül zu unterwerfen. Er beschreibt eine Vision in der Bücher durch eine so genannte Feuerwehr verbrannt werden, um die Bevölkerung ruhig zu stellen. Man kann sich in den Kommentaren von Christian Pfeiffer nicht des Eindrucks erwehren, dass seine Idee der Errettung unserer Gesellschaft in Wirklichkeit dasselbe Ziel verfolgt. Staatliche Kontrolle der Freizeit von Jugendlichen und eine verstecke Entmündigung der Eltern, um einer vermeidlich existierenden Medienverwahrlosung durch Medienvernichtung entgegen zu wirken. Es bleibt zu hoffen, dass diese Idee von der Politik ebenso wenig ernst genommen wird wie von der Wissenschaft.

Univ.-Prof. Dr. Michael Wagner, MBA

Leiter des Fachbereichs „Applied Computer Game Studies“
Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien
Donau-Universität Krems

4 comments for Das Computerspiel und der Unsinn der Medienverwahrlosung

  1. posted by Eva Fahrenhold at 15:49:

    Lieber Herr Wagner !
    Mit Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen, da ich mich im Rahmen einer Diplom Arbeit Uni Kassel mit der Debatte um die Begrifflichkeit aber auch Hitnergründe der Medienverwahrlosung auseinandersetze. Leider trägt aus meiner persönlichen Ansicht heraus, auch ihr Beitrag nur noch zu dem allgemein üblichen Schlagabtausch der beiden Lager, -Befürworter wie Gegner- bei und verkennt, neben den sicherlich eindeutig vorhandenen Potentialen und der Vernetzung aller Jugendlicher innerhalb des globalen Dorfes, dass eine sinnvolle Nutzung mit dem Werkzeug (und seinen diversen, individuell angepassten Ausstattungen) einen Menschen zur Grundlage hat. Dieser wiederum hat ein Gehirn und dieses Gehirn muß zunächst einmal eine gewisse Reife und Schulung hinter sich bringen, um dann die “gewollten” und “beabsichtigten” Aktionen durchzuführen, sei es zur Unterhaltung und -seltener- zur informationsbeschaffung. Im Moment ist der Trend andersherum, das Werkzeug bestimmt sowohl die Inhalte als auch die Form (siehe auch McLuhan) und diese wiederum sind erstens aufgrund der digitalen Platfrom zunächst einmal reduziert und zum Zweiten von einer Realitätsmacht bestimmt, die eindeutig Markt- und nicht moral- oder werteorientiert ist. Die Prägung des Gehirns erfolgt also in umgekehrter Richtung, (katastrophal für Freidenkende, Kreative noch im Werdeprozess befindliche Individuen). Natürlich gilt diese These nur im Falle eines signifikanten Zeitfaktors, der hier eine Rolle spielen muß, was jedoch in vielen Fällen durchaus gegeben ist (Sie werden das vielleicht sogar bestätigen können, was Nutzungszeiten betrifft). Die Realität, dass 30 % der gegenwärtigen Jugend gefördert und begabt oder einfach “normal” sozialisieren und die neuen Medien in ihre erfolgreichen Karrieren, einschließlich Schullaufbahn, sinnvoll einbinden, darf nicht über eine -sagen wir mal… geschätzte- Größenordnung von 30% derjenigen KInder und Jugendlichen hinweg täuschen, denen die mediale Prägung (oft schon von Kleinkindalter an) einen überdurchschnittlichen Teil an Hirnleistung und sozialer Kompetenz nehmen und zwar dadruch, dass sie gar nicht erst ENTWICKELT werden KÖNNEN, da hier, so selbstkritisch werden Sie sicher sein, jedes noch so ausgeklügelte elektronische Medium seine Grenzen hat. Die weniger etablierten und priviligierten Menschen bedienen sich dieser Medien und virtuellen Welt durchaus ohne entsprechenden Ausgleich in der Realen Welt. Die Ausprägung bestimmter Fertigkeiten (geistig-psychischer wie motorischer Art) erfordert eine Raum- Zeit Erfahrung in Drei Dimensionen und vor allem im Jugendalter durch Reibung und Widerstand mit bestehenden Werten, eine Auseinandersetzung, die manchmal hart ist manchmal weh tun darf und sollte und manchmal sogar lebensgefährlich ist. Die gegenwärtige Tendenz, Gefährlichkeiten und Risiken in wie auch immer animierte Digitalwelten zu verlagern, mag einem Bedürfnis entspringen, aber subversiv ist das mit Sicherheit nicht. Die bestehenden Netzwerke sind äußerst angepaßt und ebenso sind es die Nutzer, das Interesse ist in erster Linie geprägt von einem exorbitanten Wunsch nach Unterhaltung, Thrill und neuen Visionen. Die Entwicklung der online und Computerspiele geht da mit, nun wo alle angefüttert sind auch kein Problem mehr.Verantwortung, Frustrationstoleranz, Konfliktmanagement, Mitgefühl und vielleicht sogar so etwas ausgestorbenes wie Nächstenliebe können auf dem Bildschirm nicht entwickelt werden, wär schön- vielleicht erfinden sie ja ein Programm dafür ? Oder ein Spiel ?
    Es geht darum, was zu tun ist mit denjenigen, die auf der Strecke bleiben, die das Faszinosum nicht einordnen und zu ihrem eigenen Erfolg ins Leben integrieren können, die Zahl der Menschen -vor allem jüngere- vor allem männliche–wächst, vielleicht einkalkuliert, schließlich muß es ja auch die Verlierer geben..? Diese Realität will Pfeiffer vermutlich provokant andeuten, die einen reden von Äpfeln, die anderen von Birnen, warum tun sie sich nicht mit Menschen wie ihm zusammen und entwicklen Strategien, die wirklich greifen- sie errecihen die Kritiker nicht und Pfeifferstößt bei Befürwortern wie bei ihnen nur auf ironisch, leicht überhebliche Pauchalabwehr. Nicht erst wenn Gewalt oder Aufmerksamkeitsdefizite evident geworden sind, kann von “Schaden” gesprochen werden. Pfeiffer sieht die Gruppe der schadlos bis erfolgreich sich medial unterhaltenden Jugendlichen nicht und Sie, Herr Wagner scheinen die andere Hälfte zu negieren- aber vielleicht ist es auch in Österreich alles ganz anders!?
    Ich sende IHnen freundliche Grüße und hoffe ganz inständig, dass SIE Recht haben… weil es einfach in Anbetracht der extensiven Nutzung vieler Heranwachsender besser WÄRE, wenn Fernsehen und Computer keine entwicklungseinschränkenden Wirkungen hätten.
    Eva Fahrenhold

  2. […] > Computerspiele in Deutschland sind in erster Linie teuer -zumindest > die Neuerscheinungen. Ich kaufe seit Jahren nur noch Spielesammlungen > oder ältere Spiele, die im Preis gesenkt sind. > Wenn man sich mal so überlegt was man für die 40-50 Euro für ein > neues Spiel an Qualität bekommt und dazu noch mit gelben Blut oder > dermaßen geschnitten, dass es keinen Spaß mehr macht, kann man sich > über die Verkaufszahlen eigentlich nur wundern. Die meisten Spiele > kann man in den ersten Monaten nur als Beta-Versionen, wenn > überhaupt, bezeichnen. Sehe ich nicht so. Bei Gothic 2 mal das Blood Detail auf 3 schalten und schon waten die Gegner und man selbst in (rotem) Blut. Dadurch kann man einem fliehenden Gegner leicht folgen. Einfach der Blutspur folgen. Auch bei Age of Wonders: Shadow Magic spritzt das Blut bei einem Treffer wenn man im Setup das Blood Detail einschaltet Oblivion spart auch nicht gerade mit Blut und Leichen. > Dazu kommt noch die seltsame Art des “Jugendschutzes” in Deutschland. > Gut wenn es die verbreitete Meinung ist, dass Kinder besser > aufwachsen, wenn sie nicht wissen das Verletzte Bluten, dann von mir > aus -ich bin kein Kinderpsychologe- aber wieso ist es so mühsam an > die unzensierten Orginale zu kommen bzw. so gut wie unmöglich an > unzensierte, synchronisierte Versionen? Kauf Dir einfach die US-Versionen, wenn Dir die deutschen nicht gefallen. Gibts hier in München einfach beim Spielehändler. Zur Not kann man Spiele auch direkt bei Amazon.com oder .co.uk im Original bestellen. > Ich denke, es gibt genug Erwachsene die etwas mehr zahlen würden, > wenn sie dafür fertige und unzensierte Versionen bekommen würden. > Kinder und Jugendliche sind vielleicht die größte Zielgruppe, aber > die Jugendlichen von gestern würden sicher auch gerne noch etwas > Spielen. Also bei den Spielen, die ich bisher kaufte, war nichts zensiert. […]

  3. […] > > > Du glaubst also er sich getraut sich dem Wunsch des großen Bruders > > nach Amthilfe im Irak zu verweigern? > > Bei dem Drohungspotential mit Freedom Fries und Rums ins Feld gegen > > das alte Europa. > > Und “kauft keine Autos bei Deutschen.” > > Ein bisschen Realismus bitte. > > Soso, und welche Hilfe hat Bush verlangt? Keine Ahnung auf jeden Fall hat er die nicht gekriegt. Was dazu führte das er bei den anderen stänkerte (Israel, Türkei) damit die bei uns anfragen und den Schröder in die Predoullie bringen. > Warst Du mal beim Bund? Gott behüte. Fürs Hirnwaschen und zur Leberzirrhose reicht auch Fernsehen alleine. > _Richtige_ Kampftruppen haben wir so gut wie keine mehr (KSK -> > Aushängeschild für SpiegelTV, KRK -> dauerbeschäftigt in Bosnien, > Kosovo, Afghanistan; überlastet). Stimmt schon. > > Warauf wär’s hinausgelaufen? Richtig, AWACS, Überflugrechte, > ABC-Truppen in Kuwait. Komisch, war das nicht das, was Schröder > erlaubt hat? Wie wärs mit ABC-Kräften im IRAK, AWACS auch zum Angriff geeignet. Und wieso waren die ECR Tornados in Serbien so unverzichtbar? Und irgendein Symbol-Batallion wäre sicher irgendwo im Irak geparkt worden. (Z.B. Nordiraq) Auf jeden Fall würden wir auch unter der Achsel der Willenlosen deutlich strenger riechen. Linus […]

  4. […] >Im Islam mag das > vielleicht genauso gehen, wenn man die Nachricht aus dem Bettler > rausprügelt selber disqualifiziert. Ein wirklich gläubiger und nach den fünf Säulen lebender Muslim hat immer Kleingeld für die Bettler dabei. Der Koran erlaubt lediglich 3 Formen von Steuern, eine ist die Almosensteuer für die Bedürftigen. Das klingt doch wirklich modern. Im Haushalt eines Staates aus dem 7. Jahrhundert gab es offensichtlich einen beachtlichen Sozial-Etat. Zumindest schrieb der Koran das vor. Sicherlich war das Kalifat kein Sozialstaat im heutigen Sinne, aber ein Kalif, der den “Sozialetat” plünderte verstieß definitiv gegen die Gebote des Koran. Besagte Gut-Christen aus dem Adventure vergessen, dass gerade die Kirche sich über Jahrhunderte bereichert hat und bis heute zu den größten Grundbesitzern Deutschlands gehört. Eine weitere Steuer ist wiederum recht böse. Das ist die Kopfsteuer für Ungläubige. Sie dürfen ihrem Glauben weiter anhängen, müssen dafür aber bezahlen. Dafür genießen sie aber auch staatlichen Schutz. So stehts im Koran und deshalb waren z.B. die jüdischen Siedler in Israel im Ersten Weltkrieg eher pro Osmanisch, weil der Sultan, der ja auch Kalif war, sie vor den Arabern schützte, wofür sie natürlich bezahlen mußten. Ähnliches gab es aber auch im Christentum. Auch in Europa mußten Juden eine Kopfsteuer bezahlen. Dafür erhielten sie lediglich das Bleiberecht, aber im Grunde keinen Schutz, zumindest keinen in z.B. der Bibel schriftlich zugesicherten. Die Dritte Steuer ist die Grundsteuer. Ich habe überhaupt nicht das Ziel, den Islam in den grünen Klee zu loben. Exzesse wie in Saudi Arabien, wo Frauen wie Dreck behandelt werden und Andersgläubige um ihr Leben fürchten müssen oder die Taliban, die Buddha-Statuen zerstören sind einfach ekelhaft. Natürlich gibt es Konflikte auf dieser Welt und auch nicht alle Muslime sind im Recht. Aber ebend auch nicht alle anderen. Z.Z. wird vom “Islam” gesprochen und einfach vergessen, dass er um die 70 Konfessionen hat. Vieles wird durcheinander gebracht. Da wird Osama mit Iran in einen Topf geworfen, weils dem Bush gerade passt. Dabei ist Osama ein Sunnit und der Iran schiitisch. Die Glaubenswidersprüche sind teilweise grundlegender als zu den Christen. Für die saudischen Wahabiten sind alle anderen im Grunde genauso ungläubig wie die Christen usw. Man sollte doch bitteschön “die Kirche im Dorf lassen”. Es geht um Öl! Früher gings um Gold oder die Seidenstraße. Es geht um Palästina und Israel! Die eine Seite hat Panzer, Hubschrauber, Bomber, Flugzeugträger, Atomwaffen. Die andere Seite hat nichts, außer verzweifelte, verbitterte Menschen, die nichts anderes einzusetzten wissen, als ihr Leben und einen Sprenggürtel. Wenn das Kräfteverhältniss andersherum wäre, würden sicherlich die Juden und Christen sich den Gürtel umschnallen. Die moderne Form des Terrorismus haben doch in Wahrheit die israelischen Wiederstandkämpfer gegen die Briten erfunden. Die Araber haben doch nur von ihren Feinden gelernt. […]

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