Fr. 06.05.11 : Europatag im MQ : SUBOTRON electric MEETING : Frontiers - Das Computerspiel, das an die Grenzen Europas führt

Anlässlich des Europatages im Museumsquartier Wien
Freitag 06.Mai 11, 10:00, 11:00, 12:00
Veranstaltungsreihe zur Theorie von Computerspielen 2011
im Museumsquartier / quartier 21 / Raum D, 1070 Wien
Die Vorträge finden im Raum D, dem Veranstaltungsraum des Quartiers für Digitale Kultur (QDK) am Ende der Electric Avenue statt.
Eintritt frei !
FRONTIERS - DAS COMPUTERSPIEL DAS AN DIE GRENZEN EUROPAS FÜHRT
Vortragszeiten: 10:00, 11:00, 12:00
Teilnehmerzahl: maximal 40 SchülerInnen pro Vortrag
Altersgruppe: 13-18 Jahre
Anmeldung unter europatag@subotron.com
Anmeldeschluss: Mittwoch 04.05.11
Vortrag und Game-Präsentation
Frontiers lässt die dramatische Situation an den Grenzen anhand der Stationen zweier Fluchtrouten nach Europa durchleben. In der Rolle des Flüchtlings oder Grenzsoldaten gelangen die Spieler in die Sahara, an das algerische Hoggar-Gebirge, an den Zaun in Ceuta, an einen spanischen Strand oder an den Hafen von Rotterdam.
Der Produktion an dem Spiel ging eine intensive Recherchephase zu Hintergründen von Migration und der Situation von Flüchtlingen an den europäischen Grenzen vor allem in Spanien und der Ukraine voraus. Das Team von Frontiers besuchte die spanische Exklave Ceuta, andalusische Städte und die ukrainisch-slowakische Grenzregion um Uschgorod. Zahlreiche Gespräche mit Flüchtlingen, Bewohnern der jeweiligen Gegenden, mit Hilfsorganisationen, staatlichen Vertretern oder anderen Medieninitiativen bilden den Hintergrund zum Spiel. Reale Fakten, Orte, Schicksale werden in die Spielrealität übersetzt. So kann Frontiers den Dialog über Flucht und Migration auf neuen Plattformen eröffnen.
Frontiers kann als Spiel politische Fragen wie Migration und Flucht nicht lösen. Die Produzenten wollen jedoch mit dem Spiel und der Website konkrete geographische Räume und politische Felder in unserer Erinnerung verankern, um uns die Information über die Situation der Migranten über die gelegentliche Katastrophenmeldung hinaus wahrnehmen und aufnehmen zu lassen.
Das Multiplayer-Online-Computerspiel Frontiers wird von der österreichischen Künstlergruppe gold extra in Kooperation mit internationalen Partnern produziert.
Das Spiel ist downloadbar unter www.frontiers-game.com
Vortragende: Tobias Hammerle, Georg Hobmeier, Karl Zechenter
ProduzentInnen: Tobias Hammerle, Georg Hobmeier, Sonja Prlić, Jens Stober, Karl Zechenter.
Team: Adam Donovan, Ingo Herwig, Martina Brandmayr, Kerstin Ruppel, Florian Eberle, Brian Main, Philipp Seis, Oliver Balazs, uvm.
Produziert in Kooperation mit Almada 555, in Zusammenarbeit mit European Cultural Foundation und Medienmuseum ZKM Karlsruhe, unterstützt durch den Sparkasse Kulturfonds, sowie bm:ukk, Land Salzburg und Stadt Salzburg.
Pressestimmen
“Vor allem Jugendliche sollen in dem Computerspiel ‘Frontiers’ für die Problematik der Flucht sensibilisiert werden, und zwar ganz direkt: Entweder in der Rolle eines Grenzsoldaten, oder eines Flüchtlings, der es in die Festung EU-Europa schaffen will.”
ARD Tagesthemen, 26.02.2009
“Einen bewegenden Perspektivwechsel bietet das Spiel FRONTIERS.( …)Dabei erlebt der Spieler Immigrationspolitik hautnah”
arte Metropolis, November 2009
“Noch nie zuvor lagen virtuelle Welt und reale Welt von Flüchtlingen so nah bei einander wie in dem Computerspiel FRONTIERS”
Servus TV, Februar 2010
„A beautiful, gritty, ground-breaking project”
European Cultural Foundation, Juni 2010
“gold extra hat ein Spiel entworfen, das ästhetisch, realistisch und lehrreich die Situation für illegale Einwanderer an den Grenzen Europas darstellt.”
Die Zeit, Jänner 2010
Frontiers wurde von GEE zum Mod des Monats gewählt und von Intro unter die sechs besten Serious Games gewählt.
Die Veranstaltung wird unterstützt durch das quartier21/Museumsquartier
Die Veranstaltungsreihe wird durch die Kulturabteilung der Stadt Wien und die Bundesstelle für die Positivprädikarisierung von Computer- und Konsolenspielen (BUPP) gefördert.
Mit freundlicher Unterstützung von departure

Danke für die Unterstützung an ZIT - Die Technologieagentur der Stadt Wien









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