Vor kurzem wurde in einigen Medien fälschlicherweise eine Panini-Pickerltauschbörse im Subotron Shop im quartier21 / MuseumsQuartier angekündigt. Diese Veranstaltung findet NICHT statt !
Danke für Ihr Verständnis.
Veranstaltungsreihe zur Theorie von Computerspielen 2008
im Museumsquartier / quartier 21, 1070 Wien
Die Vorträge finden im Raum D, dem Veranstaltungsraum des Quartiers für Digitale Kultur (QDK) am Ende der Electric Avenue statt.
Eintritt frei !
SAMMELN UND SPIELEN FÜR DIE FORSCHUNG
Michael Liebe (Digital Games Research Network, Universität Potsdam)
Computerspielforschung ist von Natur aus interdisziplinär. Wegen der Vielschichtigkeit des Mediums funktioniert Forschung am Objekt nur in Kooperation mit anderen Forschern, Institutionen und Disziplinen. Aber Computerspielforschung ist auch aktiv. Zum Artefakt Computerspiel gehört zwingend auch die Aktion Computerspielen.
Mit der Computerspielsammlung (CGC – Computer Games Collection) an der Universität Potsdam will das Forschungsnetzwerk Computerspiel (DIGAREC – Digital Games Research Network) der Forschung die Objekte liefern, die Prozesse zu studieren. Bisher umfasst die Sammlung dank großzügiger privater Spenden sowie Initiativkäufen des Studiengangs Europäische Medienwissenschaft knapp 2.000 Titel. Seit dem Entstehen im Rahmen einer studentischen Initiative im Wintersemester 2005/06 wächst sie beständig und wird über Pressemuster diverser Publisher auf dem aktuellen Stand gehalten.
Die größte Herausforderung und aktuelle Aufgabe ist nun die Katalogisierung nach akademischen Kriterien. …und natürlich das aktive untersuchen! Hier setzt der Vortrag an.
Eröffnung Di. 27. Mai 2008, 19.00
KUNSTHALLE WIEN, project space karlsplatz
Begrüßung und Einleitung: Gerald Matt (Kunsthalle Wien), Gerald Bast (Universität für angewandte Kunst Wien)
Zur Ausstellung: Mathias Fuchs (University of Salford, Manchester)
Eröffnungskonzert: Herbert Weixelbaum + Elvira Fujii (Wien), Game Boy Music
Club (GBMC).
Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Jake & Dinos Chapman (UK), Künstlergruppe //////////fur//// (D), Carsten Höller (D), Margarete Jahrmann (A / CH), Max Moswitzer (A), Eastwood-Real Time Strategy Group (SRB), Liddy Scheffknecht (A), Jakob Scheid (A), Paul Sermon (UK), Tatia Skhirtladze (A / NL), Axel Stockburger (A), Patrick Wiesner (FL), Erwin Wurm (A).
Wir machen den Shop im Juni zur Aussenstelle und zum nachmittäglichen Treffpunkt für die BesucherInnen :
Mi. 28. Mai - So. 6. Juli
Ausstellung und Gespräch: Computerspielgeschichte zum Begreifen
SUBOTRON, Museumsquartier, Quartier 21, Electric Avenue.
In einer Parallelausstellung zu “Games” stellt Subotron Konsolen und handhelds von der ersten bis zur aktuellen Generation zum Kennenlernen und zum Wiederentdecken zur Verfügung und bietet Informationen zur digitalen Spielgeschichte.
Mi. - Sa. 13.00 - 18.00
Museumsquartier / quartier21 / electric avenue / Raum D, 1070 Wien
SUBOTRON social meeting : 8bit visuals
lectures :
Pikilipita (London)
Creativity helped by limitation
8-bit stands for « data is sent by waves of 8 times 0 or 1 ». Computers in the 80’s used to manipulate data this way, making interactive design to be limited to a few colors and to low resolution displays. Todays machines use at least 64-bit systems, that’s why colors are now counted by millions and displayed on high resolution screens. Since creativity is often helped by limitation, some artists continue to create artworks the way is was on 8-bit systems.
Pikilipita don’t believe in high resolution. While not exactly being a « 8-bit artist », he creates video softwares for machines of a limited power and tries to get the most of them. He has chosen to work with video game systems only for live events.
Born in France, Pikilipita studied contemporary art and then moved to London in 2005. He quickly moved his visual artworks to the next level, producing and performing VJ sets in London venues under the name Pikilipita.
As one of the most original VJ on the circuit, he produces both animation footage and video software to mix them together. Pikilipita believes a laptop computer isn’t the only answer when using a machine to perform animated visual art, so he controls all his visuals from computer consoles, usually a combo of Nintendo Gamecube / Game Boy Advance cartridge. Turning his own visuals into an interactive game, he can be seen in the middle of the dancefloor controlling his cutesy animal family as they embark on a rave journey.
His shows are stuctured as video games: each stage is a playlist focused on a theme or a visual art minigame. http://www.pikilipita.com/vj
Karin Heide alias VJ mingo (Videokünstlerin, Resident VJ des Gameboy Music Clubs)
STITCH IT!
Ein textiles 8 bit Projekt zur Förderung der Kontemplation und Medienkompetenz
STITCH IT! ist ein intermediales 8 bit Entschleunigungsprojekt zur Neukontextualisierung medialer Artefakte (den gängigen Informationsmedien TV und Zeitung entnommen), die durch ihre mechanische Reproduktion oftmals vergessen lassen, dass hinter jedem Bild auch immer ein reales Ereignis steht (und sei es das der Bildmanipulation). STITCH IT! positioniert sich an der Schittstelle zwischen digitalem Lowtech-Shit und Handarbeitskurs, um in einer wolligen Welt am Sessel der Bildermacht zu sägen.
Videostills und Pressefotos werden mit der Opensource Software KnitPro auf einen 8bit Farbraum reduziert und soweit abstrahiert, dass sie sich als Stickvorlagen eignen.
Karin Heide unterrichtet an der FH Joanneum Animationsdesign und Postproduction und beschäftigt sich seit zehn Jahren mit Echtzeitvideobearbeitung. Seit fünf Jahren ist sie Resident VJ im Gameboymusic Club. In ihren Videoarbeiten beschäftigt sie sich fallweise mit den Grenzen zwischen digitalen und analogen Medienformaten und deren praktischer Überschreitung in der makrophysikalischen Welt. Ein Spass für jung und alt! http://www.myspace.com/mingotv
Samstags 05., 12., 19., 26. April & 03., 10., 17., 24., 31. Mai 08, jeweils 13:00 – 18:00
Museumsquartier / quartier21 / electric avenue / Subotron shop, 1070 Wien
SUBOTRON social meetings : arcade building
Wir bauen einen Videospielautomaten
Alte Videospiele sind schon seit einigen Jahren problemlos und vor allem originalgetreu auf modernen Computern reproduzier- und spielbar. Die Spielhallen-Atmosphäre in den 80er und frühen 90er Jahren bestand allerdings aus mehr als nur der Software. Das Zocken am den massiven, meist aus Holz gezimmerten Videospiel-Automaten mit den robust gebauten Joysticks und Buttons war ein besonderes Erlebnis, das mit gewöhnlichen Tastaturen und Home-Computern nicht erreicht werden kann.
Deshalb wird der SUBOTRON Shop im April & Mai 2008 zur Werkstätte für einen selbstgebastelten Videospiel-Automaten. Eine Arcade-Bastelneigungsgruppe rund um Dave Dempsey und Robert Glashüttner (beide aus der Radio FM4 internen Geek-Truppe Digital Underground) werden - mit kräftiger Unterstützung von Mitgliedern des Wiener Nerd-Kollektivs Metalab - jeden Samstag im April und Mai von 13 - 18h Pläne zeichnen, Holz zurechtschneiden und die Emulations-Software aufsetzen. Öffentlich, zum Zuschauen und Mitmachen, vor dem SUBOTRON-Shop. Am Schluss wird der Graffiti-Writer 1337 das (hoffentlich) fertige Holzgehäuse gebührend mit Nerd-Tags und Games-Malereien versehen. Ausführlich dokumentiert wird das Gebastle selbstverständlich auch.
Nancy, unser Artist In Residence, eröffnet am Mittwoch 02. April, 19h ihre Ausstellung in der AIR-Base im quartier21/next freiraum/MQ Resist, she said
Ausstellungsdauer: 03. April bis 10. Juni 2008
Öffnungszeiten : 10-20h
Meine Arbeit beschäftigt sich mit der zeitlosen Beziehung zwischen Technologie, Kultur und darstellender Kunst und ich vereine in ihr die unvollkommenen Begriffe menschlicher Sterblichkeit und Zerbrechlichkeit, auf die die allzu perfekte digitale Welt nicht eingeht. Meine aktuelle Forschungsarbeit, die teilweise von meiner Zusammenarbeit mit lowstandart.net beeinflusst ist, richtet ihr Augenmerk auf performative Elemente in Videospielen sowie auf die Art und Weise, wie weitverbreitete fiktive Objekte, die diesen Welten als Einrichtung dienen, in den Bereich des wirklichen Lebens zurückverweisen. Ich überprüfe Schichten metaphysischer, persönlicher und kultureller Bedeutung, die im heutigen Gaming häufig verloren gehen.
- World’s first music tool software created for the Nintendo DS
- Two patchable dual-oscillator analog synth simulators:
- Four-part drum machine that uses sounds created with the analog synth simulator
- Six-track (analog synth x 2, drum machine x 4) /16-step sequencer
- Delay, chorus, and flanger sound effects available from the mixing board
- Three note-entry modes: touch-control screen, keyboard screen, matrix screen
- Real-time sound control mode via touch-control screen
- Exchange sounds and songs and play multiple units simultaneously through a wireless communications link
Tags: em 2008, panini, pickerl, tauschbörse
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